Die Katzen von Consuelo und anderes

Update 06.04.2020

Die letzten zwei Katzen von Consuelo, Yonsi und Lola, sind inzwischen auch in unserer Obhut, sie wohnen nun nicht im Tierheim sondern auf unserer Finca draußen.

Wir hoffen wirklich das wir diese Situation mit Ihrer Hilfe auch genauso meistern können wie die Überschwemmungen und das Feuer in der Vergangenheit, wir empfinden diese Situation aber viel schlimmer, weil wir einfach nicht alles was wir benötigen kaufen können. Chantal geht jeden Morgen auf Einkaufstour durch die Läden um das Katzenstreu zu kaufen was sie benötigt.

Anders als das Futter kommt das Katzenstreu nicht über einen Großhändler. Ein Wahnsinnszeitaufwand der betrieben werden muss um wenigstens die Grundbedürfnisse hinzubekommen.

Es kam schon oft der Vorschlag das man ja den Sand vom Strand nehmen könne. Das ist ein bischen kurzfristig gedacht, denn damit würden wir wahrscheinlich noch mehr an Ungeziefer ins Tierheim kommen.

 

Ich hatte ja schon über Consuelo, die Spanierin die verstorben ist, berichtet. Sie war ja ein Mitglied von Mijas Felina und Chantal und sie kannten sich auch. Leider konnte für keine der Katzen von Consuelo eine Unterbringung gefunden werden. So sind nun 6 bei uns, 2 mussten wegen Krebs eingeschläftert werden. Die Katzen sind unterschiedlichen Alters und in keinem guten Zustand.
Die zwei die eingeschläfert werden mussten wurden von unserer Tierärztin eingeschläfert, der Krebs war schon zu weit fortgeschritten.
Auch bei den anderen tauchen viele Probleme auf, wir haben sie alle in der Tierklinik vorgestellt und auch direkt testen lassen. Die Katzen lebten in einem Haus mit abgesichertem Garten.

Seufz: wir haben ja auch nicht schon genug Probleme, aber was soll man tun wenn sich keiner bereit erklärt sie aufzunehmen :-(
Wir haben ja schon berichtet, daß es uns momentan sehr sehr bescheiden geht, finanziell gesehen und wir eigentlich unser Hauptaugenmerk auf die Versorgung unserer Katzen legen sollen, aber was hätte man tun sollen. Sie ihrem Schicksal überlassen?

Daher bitten Chantal und ich um weitere Spenden um die neuerliche Situation zahlen zu können.

Zur aktuellen Situation, die wahrlich in Spanien noch viel weniger einfach als in Deutschland ist. Aber es gibt auch immer wieder Gründe für Chantal sich zu freuen. Etwa wenn sie HappyEnd Bilder ihrer Katzen bekommt oder wenn Spenden eingehen, die ihr zeigen das sie nicht allein ist. Denn die Regierung sieht die ganzen privaten Tierheime, also nicht die staatlichen Perreras, nicht als Notfälle an, es sind ja nur Tiere :-(

Auch gestern und heute gingen € 1300,00 und € 500,00 für die Katzen von Consuelo und für weiteres Futter bei Chantal ein. Auch ein Futterpaket ist von Kirsten auf die Reise geschickt worden. ich habe gerade mit Chantal gesprochen und mich über die aktuelle Situation ausgetauscht. Heute nachmittag holt sie in Consuelos Haus noch einmal 2 Katzen ab, die auf der Finca untergebracht werden. In Spanien ist es so, daß sie bis 16 Uhr wieder in ihrem Haus sein muss. D.h. sie ist momentan rasch auf der Finca um dort alle Tiere einschließlich der Schweine,Ziegen usw. zu versorgen, damit sie in keine Sperre gerät. Das Militär fährt ab dieser Zeit wohl rum und kontrolliert die Ausgangssperren. Heute morgen hat dann Valerie im Centro saubergemacht, damit Chantal auf die Finca kann. Denn Carmen, die sonst die Finca mitbetreut darf auch nicht mehr auf die Straße genau wie Jesus, es ist also ein Heidenjob den die beiden und auch Julia, zur Zeit durchziehen um alle Tiere,einschließlich der 2 Futterstellen zuversorgen. Daher soll ich allen ganz herzlich danken das sie durch ihre Spenden für Nachschub an Futter sorgen und wenigstens diese Sorge ein bischen kleiner ist. Auch ich möchte herzlich DANKE an euch alle sagen. ohne euch wüßten wir nicht wie wir das stemmen könnten. DANKE