Mai-Juni 2019

Mal wieder ein aktueller Bericht über die Ereignisse der vergangenen 2 Monate :-)

Anfang Mai war ich ja mal wieder vor Ort, es war noch sehr ruhig, die Gehege relativ leer, weil wir die Anzahl der Katzen eigentlich reduzieren müssen. Es ist ja nicht nur allein die Aufnahme von Katzen, es muß ja auch gesäubert werden, alle brauchen Futter, die eine oder andere Tierarztbehandlung und und und. All das zu finanzieren ist in diesen Zeiten wirklich schwer. In Spanien selber kommt kaum etwas an Spenden rein, erst letzhin war Chantal wieder auf Promotion unterwegs, am Ende des Tages, an dem sie 7 Stunden in einer Zoohandlung stand kamen grade einmal 20 Euro Spende und ein paar kleine Beutel Trockenfutter dabei rum :-((

Wie man sieht, habe ich von einigen Katzen mal wieder aktuelle Bilder gemacht und sie versucht vorteilhaft darzustellen, sie müssen doch alle mal ein Zuhause finden :-(

Kurz nachdem ich dann weg war, ging es los; Kitten über Kitten, die die wir tagsüber ablehnten wurden nachts in Pappkartons vor die Tür gestellt, momentan sind wir bei 40 Kitten die wir im Tierheim haben.

Glücklicherweise sind wir dank einer Spenderin jetzt mit Katzenmilch gut versorgt, aber natürlich brauchen soviel Babykatzen extrem mehr an Futter und Streu, wie auch tierärztliche Behandlung.

Durch größere Spenden konnten wir einige Operationen die wir schon länger auf dem Schirm hatten durchführen, viele Zahnsanierungen waren nun fällig.

Manche Katzen werden uns mittlerweile auch von der Seprona gebracht, so auch die zwei Katzen die bei einem drogensüchtigen Päärchen gelebt hatten welches sich einen goldenen Schuss setzte und so waren die Katzen ein paar Tage mit den toten Menschen in der Wohnung. Beide sind entsprechend verstört und sehr traumatisiert, sie bedürfen besonderer Behandlung, mögen nicht fressen und trauen vor sich hin.

Da wäre es schön, wenn mal ehrenamtliche kommen würden, einfach nur zum katzen streicheln, auch das wird benötigt und würde einigen, wie den beiden, sicher helfen. Aber auch das ist schon schwierig.

Alles in allem ist unsere Situation in den letzten Monaten nicht besser geworden und es hapert finanziell an allen Ecken und Enden. Chantal kann sich leider immer noch kein Gehalt zahlen, lebt momentan von ihrem Freund und leider können wir auch keine weiteren Putzfrauen zahlen, was eine große Erleichterung für Chantal wäre.

WO bleibt unser Lottogewinn blos?? :-)

 

Buba, über den ich schon früher berichtete, hat die gemeine Käfigzeit überstanden und ist mittlerweile reserviert und wird bald umziehen. Darüber freuen wir uns sehr, denn er ist ein toller Kater mit nur einem winzigen handicap geworden, der sich tagtäglich amüsiert und sehr sehr menschenbezogen ist, nur mit anderen Katzen hat er es nicht so :-) daher hat er einen Einzelplatz bekommen.

Leider mussten wir uns auch von einigen Katzen verabschieden: Karen, für die wir uns so gefreut hatten das wir ihr Auge operieren konnten und die Zähne behandeln lassen konnten, hat ursprünglich die OP super überstanden und wochenlang war alles gut. Eines Morgens war sie jedoch sehr krank und Chantal konnte nur noch einschläfern lassen. Besonders traurig waren wir, well sie doch gerade die Aussicht auf ein Zuhause hatte. 

Koke, im Mai noch äußerst lebensfroh, lag vor ein paar Tagen leblos da, ohne irgendwelche vorherigen Anzeichen.

Wir werden euch alle nicht vergessen, das versprechen wir euch, RIP