Die Situation im September 2017

In diesem Jahr ist die Kittenschwemme so schlimm wie schon seit einigen Jahren nicht mehr. Leider werden auch sehr sehr viele ältere Katzen zu uns gebracht. Aber: Leider sind die Spenden, die eingehen, nicht genug, um den Kostenapparat zu stemmen. Wir bekommen in Spanien keinerlei Hilfe von der Kommune.

Valerie, die Tochter von Chantal, hat schon seit einiger Zeit ein Projekt ins Leben gerufen, bei man mit 1 Euro helfen kann, die finanzielle Not zu lindern, leider bisher nicht mit großem Erfolg. Gesehen haben den Beitrag auf Facebook fast 3.000 Personen, mitgemacht haben bisher 96 Personen. Das ist bitter, wenn man bedenkt, wie wenig vielen ein Katzenleben wert ist und auch die gewissenhafte und gute Arbeit von Chantal.

Hier kann man mit einem einzigen Euro unser Katzenstation helfen, wir zählen auf euch bzw. die Katzen zählen auf euch!!! Bitte lasst sie nicht im Stich!

Hier ein Statement zur aktuellen Situation:

Viele Leute haben den Beitrag gesehen, diesen einen Euro scheint aber kaum jemand übrig zu haben, wenn man sich die Mitglieder im Teaming-Bereich anschaut. Schade, eigentlich, sehr schade das so wenige helfen wollen, das Katzenelend zu verhindern.

Wo sollen die Katzen hin, die abgeschoben, ausgesetzt oder wild geboren wurden? Will jemand dieses Elend, das jahrelang herrschte, wieder zurückhaben? Aristochat hat in diesem Jahr extrem viele Kitten gebracht bekommen, von Leuten, die sich nicht die geringsten Gedanken darüber machen, wie es weitergeht. Sie schieben die Verantwortung ab, aber die Katzen müssen essen, sie brauchen Streu und nicht selten auch ärztliche Versorgung.

Ein Beispiel: Die kleine Gala auf unserer Seite, die Verbrennungen hat.

Und nicht nur Kitten, auch ältere Katzen erleiden dieses Schicksal, egal aus welchen Gründen, das Ergebnis ist dasselbe. Die Leute gehen und machen sich keinerlei Gedanken mehr darum. In welcher Welt leben wir eigentlich? Das frage ich (Petra) mich so oft.

Nun ist die Situation so, dass einfach keine Gelder mehr da sind, um es so aufrecht zu erhalten. Es müssen Einschränkungen gemacht werden, viele Einschränkungen, um denen zu helfen, die in unserer Obhut sind. Es kann nicht mehr sein, dass die Menschen in und um Fuengirola gedankenlos ihre Katzen zu uns bringen und uns dann mit der Situation allein lassen.

Ich weiß, dass Chantal dieser Schritt extrem schwer fällt, aber es kann so nicht weitergehen. Aristochat bekommt keinerlei finanzielle Hilfe von der Kommune, ist komplett auf sich gestellt. Alle Kastrationen, Futterstellen und so weiter werden in Eigenarbeit gestemmt, aber irgendwann ist die Situation logischerweise so, wie sie jetzt ist.

Wir haben wie jedes andere Tierheim auch Personalkosten (wir haben nur zwei Putzfrauen für das Tierheim und die Finca), Stromkosten und viele medizinische Ausgaben, die gestemmt werden müssen.

Bitte, wer immer das liest, macht doch bitte bei Teaming mit, es ist ein Euro, der mit Sicherheit ein verschwindend kleiner Beitrag ist für jeden, aber in der Gesamtheit von vielen Menschen ein Tierheim retten kann und dafür sorgen kann, dass weiterhin den armen Katzen geholfen werden kann.

Einige von uns hier in Deutschland machen schon seit einer Weile bei dem Projekt Teaming mit und können versichern, dass das total super läuft. Es gab noch nie irgendwelche Irritationen, alles läuft sauber und die Hauptsache: Es kommen 100% ohne Abzüge unserer Katzenstation zugute! Dieses Projekt ist ähnlich dem deutschen Betterplace Projekt, nur eben in Spanien.

Dieses Video hat Valerie heute ins Netz gestellt: ARISTOCHAT, Sin ingresos tenemos que reducir los gastos.

Ganz am Schluss dankt sie uns Deutschen, dass wir immer soviel helfen, denn in Spanien wird diese Hilfe leider nur ganz klein geschrieben.